Stadtrandnachrichten (13.09.2026)Kleiner Singvogel verzögert Schulbau14. September 2026
Im Juli 2024 hat die BVV Steglitz-Zehlendorf einen klaren Beschluss gefasst: Rund um das Städtepartnerschaftsschild auf dem Sderot-Platz sollte eine dauerhafte Pflanzung entstehen – als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit unserer israelischen Partnerstadt Sderot. Auch eine Finanzierung über ISEK-Mittel sollte geprüft werden. Die Entwürfe sollten im zuständigen Ausschuss vorgestellt und anschließend ein Siegerentwurf umgesetzt werden.
Seitdem ist wenig passiert. Eine Vorlage zur Kenntnisnahme liegt bis heute nicht vor. Umgesetzt wurde der Beschluss ebenfalls nicht.
Der Sderot-Platz mehr als ein Name auf einem Schild. Er steht für die Verbindung zwischen Steglitz-Zehlendorf und Sderot – und damit für die Verbundenheit mit Israel. Gerade angesichts des bevorstehenden Jahrestages des 7. Oktober bekommt ein solches sichtbares Zeichen zusätzliche Bedeutung.
Die Antragsinitiatorin Katharina Concu erklärt: "Heute, am Aktionstag #BerlinTraegtDavidstern, zeigen Menschen in Berlin ihre Solidarität mit jüdischem Leben und mit Israel. Auch deshalb stellt sich die Frage: Warum dauert es mehr als zwei Jahre, eine vergleichsweise kleine, aber symbolisch wichtige Maßnahme auf einem bereits bestehenden Platz umzusetzen? Beschlüsse der BVV sollten nicht in der Verwaltung verschwinden. Gerade bei einem Zeichen der Verbundenheit mit Sderot sollte aus einem Beschluss zeitnah auch sichtbare Realität werden."