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FDP-Fraktion unterstützt Einwohnerantrag für Spucki-Rettung

Bild KI generiert

Berlin hat zu wenig Wasserflächen. Schwimmbäder fehlen für den Schul- und Vereinssport, für das Schwimmenlernen von Kindern und für den Breitensport. Auch in Steglitz-Zehlendorf ist die Situation angespannt – und mit der bevorstehenden Sanierung des Hallenbads Lankwitz wird sich der Engpass weiter verschärfen. Deshalb braucht Steglitz-Zehlendorf das SPUCKI zurück.
Die FDP-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung unterstützt den Einwohnerantrag, der die Wiederbelebung des ehemaligen Freibads durch eine private Initiative ermöglichen will. Das SPUCKI war über viele Jahre ein wichtiger Bestandteil des Freizeit- und Sportangebots im Bezirk - seit vier Jahren nun ist es geschlossen. Sein Wegfall hat eine Lücke hinterlassen, die heute deutlich spürbar ist. Gerade in Steglitz und Lichterfelde fehlen Möglichkeiten zum Schwimmen – für Kinder, Familien, Vereine und ältere Menschen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Wasserflächen für Schwimmunterricht und Training.

Für die FDP-Fraktion liegt deshalb eine große Chance darin, privates Engagement für die öffentliche Daseinsvorsorge zu nutzen. Wenn geeignete private oder gemeinnützige Betreiber bereit sind, das Gelände langfristig zu übernehmen und dort wieder ein Schwimmbad zu schaffen, sollte die öffentliche Hand diese Initiative unterstützen statt sie durch langwierige Verfahren auszubremsen.

Der Einwohnerantrag sieht vor, dass das Bezirksamt gemeinsam mit den Berliner Bäder-Betrieben eine langfristige Verpachtung des Geländes prüft, das Sanierungs- und Wiedereröffnungsprojekt konstruktiv begleitet und Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten beschleunigt. Ziel ist ein ganzjährig nutzbares Schwimmbad mit einem überdachten 25-Meter-Becken. Damit könnten zusätzliche Wasserflächen für Kita- und Schulkinder, Vereine, Breitensport und die Öffentlichkeit geschaffen werden.

Mehr Wasserflächen, mehr Schwimmunterricht, mehr Sport: Die Wiederbelebung des SPUCKI wäre nicht nur ein Gewinn für Steglitz-Zehlendorf, sondern ein konkreter Beitrag dazu, den Berliner Schwimmbad-Engpass zu lindern. Die FDP-Fraktion unterstützt den Einwohnerantrag deshalb ausdrücklich.