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Grünes Licht für vielfältige Mobilität

„Berlin autofrei“? Für mich und die Mehrheit in Berlin kein wünschenswertes Ziel. Zwei meiner Kinder wohnen innerhalb des S-Bahn-Rings. Wenn Hilfe gebraucht wird oder die Enkel abgeholt werden müssen, ist das Auto oft die praktikabelste Lösung. Das Deutschlandticket nutze ich gern und viele Wege lassen sich mit Bus und Bahn gut zurücklegen, aber nicht alle. Auch im politischen Alltag zeigt sich: Plakate, Wahlkampfstände und Infomaterial transportieren sich nicht von selbst. Mobilität ist vielfältig – wie die Bedürfnisse der Menschen.
Für uns Freie Demokraten (FDP) gilt deshalb: Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem ÖPNV oder dem Auto – das soll jeder selbst entscheiden – nicht die Politik. Berlin hat erlebt, was eingeschränkte Bewegungsfreiheit bedeutet. Jahrzehntelang teilte die Mauer unsere Stadt, Passierscheine regelten, wer wohin durfte. Konzepte, die Mobilität beschränken oder staatlich lenken wollen, sehen wir kritisch. Freiheit bedeutet auch, selbst zu entscheiden, wie man von A nach B kommt. Die Berlinerinnen und Berliner haben dazu eine klare Botschaft gesendet. Das ist ein gutes Signal für eine offene und freie Stadt.

Dieser Kommentar unserer Fraktionsvorsitzenden Mathia Specht-Habbel erschien zuerst in der Gazette Zehlendorf (Ausgabe Juli 2026).