UNESCO-Auszeichnung darf nicht zur Kostenfalle für Eigentümer werden
31. Juli 2026
Der Fahrradweg „Unter den Eichen“ - zu Beginn dieser Wahlperiode 2021-26 eingerichtet, hat sich zu einem Zankapfel entwickelt, Fahrrad vs. Auto. Unsere Fraktion war diesem Projekt anfangs sogar zugewandt, allerdings als deutlich schmaleren Radstreifen. Außer Markierungen und Schildern wurde ja kein großer finanzieller Aufwand benötigt.
Im Verlauf der Zeit muss aber die Frage erlaubt sein, ob der Stau, der sich jeden Tag vom späten Nachmittag bis zum frühen Abend bildet, so weiter hinnehmbar ist. Wir Freien Demokraten (FDP) sind der Meinung, dass Hauptverkehrsstraßen möglichst zweispurig sein müssen, um die Nebenstraßen zu beruhigen und vom Durchgangsverkehr freizuhalten. Autos im Stau stoßen unnötige Abgase aus, die damit vermieden würden. Wer von der Autobahn A103 in Richtung. Zehlendorf oder Wolfensteindamm unterwegs ist, erlebt schon auf der Autobahnbrücke einen starken Rückstau, der sich auch nicht durch Umrechnen der Fahrzeuge auf 24Stunden pro Tag wegdiskutieren lässt. Alle wollen die Schloßstraße nach Westen fahren, wenn dann auf der vermeintlichen Busspur niemand fährt, beißt manch eine(r) fast ins Lenkrad.
Dieser Kommentar unserer Fraktionsvorsitzenden Mathia Specht-Habbel erschien zuerst in der Gazette Zehlendorf (
Ausgabe August 2026).