Schluss mit der Parkplatzsuche
28. Januar 2026
Steglitz-Zehlendorf ist ein großer Flächenbezirk. Wege sind hier lang, der ÖPNV hat – anders als im S-Bahn-Ring – tagsüber wie nachts spürbare Lücken, besonders bei Bussen. Für uns Freie Demokraten (FDP) ist der motorisierte Individualverkehr deshalb unverzichtbar. Er sichert Mobilität, Teilhabe und Erreichbarkeit im Alltag.
Zweispurige Hauptstraßen sind notwendig, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Auf ihnen muss Tempo 50 möglich sein. Wer verkehrsberuhigte Kieze will, braucht leistungsfähige Hauptachsen. Dort, wo Busse fahren, sollte Tempo 30 die Ausnahme bleiben. Wo Ampeln ein sicheres Queren ermöglichen, kann und soll auch 50 km/h gelten. Gleichzeitig gilt: Schutz für besonders vulnerable Gruppen. Vor Schulen – insbesondere Grundschulen – sollte, wo keine Ampeln vorhanden sind, Tempo 30 gelten. Hier bewegen sich Kinder erstmals selbstständig im Verkehr. Ähnliches gilt vor Senioreneinrichtungen.
Eine pauschale Einführung von Tempo 30 im gesamten Bezirk lehnen wir ab. Wir stehen für eine ausgewogene Verkehrspolitik: sicher, differenziert und realistisch – für alle, die in Steglitz-Zehlendorf leben und unterwegs sind.
Dieser Kommentar unseres verkehrspolitischen Sprechers Gregor Habbel erschien zuerst in der Gazette Zehlendorf (
Ausgabe Februar 2026).