FDP
regt Kooperationsprogramm zwischen Schule und Wirtschaft an
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In ihrer letzten Sitzung hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf auf Initiative der Ampel-Zählgemeinschaft einen Dringlichkeitsantrag beschlossen, in dem das Bezirksamt gebeten wird, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Schienenersatzverkehr für die U9 durch die Schloßstraße geleitet oder die Schloßstraße auf andere Weise effizient bis an die Endstation der U9 angebunden wird.
Am frühen Nachmittag des 28. November brach in einem Betriebsraum der BVG am U-Bahnhof Schloßstraße ein Feuer aus und zerstörte die gesamte Signaltechnik der U-Bahn. Warum es im Bahnhof brannte und wann die U-Bahn wieder fahren wird, ist immer noch nicht bekannt. Nach dem Brand ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Dieser wird jedoch nicht über die Strecke der U9 geführt, sondern endet am S-Bahnhof Feuerbachstraße. Überfüllte Busse sind seitdem tagein tagaus die Folge, verlängern für die Nutzer die Fahrtzeit und erschweren zusätzlich das Weihnachtsgeschäft. Alle Fraktionen in der BVV sind sich einig: „Die wichtigste Geschäftsstraße im Bezirk darf nicht abgehängt werden.“ Die BVG müsse nun schnell eine Lösung finden, damit Fahrgäste und Händler nicht die Leidtragenden sind. Außerdem stellen sich die folgenden Fragen: warum waren die Kabel nicht ausreichend geschützt? Warum werden Bahnhöfe nachts nicht verschlossen oder kontrolliert?
Die Vorsitzende der FDP-Fraktion Mathia Specht-Habbel erklärt: „Wir haben bereits seit geraumer Zeit einen sichtbaren Leerstand in der Schloßstraße, die Händler leiden unter dem schleppenden Weihnachtsgeschäft. Was lehrt uns diese Situation? Wir können uns nicht einseitig auf den ÖPNV verlassen. Gut, dass es noch ein paar Leute gibt, die mit dem Auto in die Schloßstraße kommen.“
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