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Schulplatzchaos statt Verlässlichkeit
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Pressemitteilung

 

FDP-Fraktion kritisiert:

Unhaltbare Situation bei der Schulplatzvergabe

Die angespannte Schulplatzsituation in Steglitz-Zehlendorf stellt Schulen, Familien und Verwaltung weiterhin vor große Herausforderungen. Aktuell sorgt insbesondere die geplante Auslagerung von Schulklassen der Max-von-Laue-Schule an einen anderen Standort für Diskussionen und Kritik aus der Schulgemeinschaft. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Søren Grawert:
"Die Ausgliederung zweier siebter Klassen aus der Max-von-Laue-Oberschule ist eine Zumutung für die betroffenen Schüler, Lehrer und Eltern. Eine landesweit verfehlte Schulorganisation und die überhastete und unstrukturierte Reform des Übergangs aufs Gymnasium haben zu einer eklatanten Überlastung der Sekundarschulen im Berliner Südwesten geführt, die Schulen und Bezirk nun ausbaden müssen.

Freie Kapazitäten an Oberstufenzentren können für nahegelegene Sekundarschulen und vor allem ältere Jahrgänge sinnvoll genutzt werden. Dass sich aber ausgerechnet die jüngsten Klassenstufen nun plötzlich an einem vier Kilometer entfernten OSZ ohne Anbindung an die eigene Schulgemeinschaft wiederfinden, ist vollkommen unvermittelbar. So wird die Wahlentscheidung von Eltern und Schülern zur Makulatur.

Die unhaltbare Situation bei der Schulplatzvergabe muss daher dringend verbessert werden. Effizientere Schulorganisation und digitale sowie transparente Anmeldeverfahren müssen Standard werden. Außerdem sollte auch Gymnasien die Möglichkeit eingeräumt werden, das Abitur nach 13 Schuljahren anzubieten, sodass Eltern und Schüler, die ein zusätzliches Schuljahr präferieren, nicht noch zusätzlich in die Integrierten Sekundarschulen gedrängt werden."