Freie Demokraten - FDP
Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung
Steglitz-Zehlendorf
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FDP-Fraktion will Schlangenbader Tunnel wieder nutzbar machen
Bezirke müssen gemeinsam handeln
Die Verkehrssituation rund um die Schlangenbader Straße und den Breitenbachplatz betrifft längst nicht nur Steglitz-Zehlendorf. Die FDP-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf setzt sich deshalb dafür ein, dass Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Interessen bündeln und beim Thema Verkehrsführung enger zusammenarbeiten. Ziel muss sein, die wichtige Verbindung durch die sogenannte „Schlange“ wieder nutzbar zu machen und die Planungen des Landes Berlin endlich voranzubringen.
"Seit April 2023 ist der Schlangenbader Tunnel geschlossen, doch die Verbindung von der Stadtautobahn bis zum Breitenbachplatz bleibt auch in der „Planung 2030“ des Berliner Senats Teil des übergeordneten Straßennetzes. Damit ist klar: Diese Strecke erfüllt weiterhin eine wichtige Funktion für die Mobilität in unserer Stadt“, unterstreicht die Fraktionsvorsitzende Mathia Specht-Habbel.
Aus Sicht der Freien Demokraten braucht Berlin eine Verkehrspolitik, die sich an der Realität orientiert. Dazu gehört, bestehende Infrastruktur funktionsfähig zu halten, statt wichtige Verkehrsachsen dauerhaft stillzulegen. Gerade die Sperrung des Tunnels an der Schlangenbader Straße belastet viele Anwohnerinnen und Anwohner sowie Pendlerinnen und Pendler durch zusätzliche Umwege und zunehmenden Verkehr in den umliegenden Kiezen.
„Eine moderne Stadt braucht funktionierende Verkehrswege und eine vernünftige Zusammenarbeit über Bezirksgrenzen hinweg“, erklärt Specht-Habbel. „Wer Mobilität ernst nimmt, darf wichtige Verbindungen nicht über Jahre ungenutzt lassen.“
Die FDP-Fraktion spricht sich daher dafür aus, dass beide Bezirksämter ihre gemeinsame Interessenlage deutlich machen und sich aktiv für eine zeitnahe Sanierung und Wiederinbetriebnahme der Tunnelröhren einsetzen. Gleichzeitig soll die Entwicklung rund um den Breitenbachplatz gemeinsam geplant werden – mit dem Ziel, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger beider Bezirke bestmöglich zu berücksichtigen.
„Berlin braucht keine ideologischen Grabenkämpfe gegen das Auto, sondern pragmatische Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer“, so Specht-Habbel weiter. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist Voraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität.“
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Berlin Steglitz-Zehlendorf, 21.05.2026